„Wir dürfen ein Stück Zukunft mitgestalten“ – immovativ GmbH ist Teil des Projekts „Stadtlabore für Deutschland“

Hanau, 31. Januar 2022. immovativ GmbH ist Umsetzungspartner im Projekt „Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung“, in dem das IFH KÖLN gemeinsam mit 14 deutschen Modellstädten und mehr als 15 Projektpartnern ein digitales Tool für ein proaktives Ansiedlungsmanagement in Innenstädten umsetzt und die Basis für ein dialogorientiertes, standardisiertes Miteinander im Prozess der Vitalisierung von Stadtzentren schafft.

Partner der Stadtlabore für Deutschland

Seit Oktober 2021 ist die Hanauer immovativ GmbH in dem durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten Projekt „Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung“ mit der technischen Entwicklung einer digitalen Leerstands- und Ansiedlungsmanagementplattform betraut. Unter Leitung des IFH KÖLN wird gemeinsam mit 14 Modellstädten und mehr als 15 Projektpartnern an der Zukunftsfähigkeit der Innenstädte gearbeitet.

„Wir freuen uns, dass wir durch unsere Mitarbeit im Projekt ein Stück Zukunft mitgestalten dürfen“, so Bo Nintzel, Geschäftsführer der immovativ GmbH. „Stadtverwaltungen, Wirtschaftsförderungen und Stadtmarketinggesellschaften stehen vor der großen Herausforderung, ihre Innenstädte neu zu denken. Die Plattform LeAn, die im Rahmen des Projektes entwickelt wird, gibt hierzu zukünftig die passende Datengrundlage und wird das Handwerkszeug für die wichtige Zukunftsaufgabe der Innenstadtvitalisierung.“

LeAn – die Plattform für digitales Leerstands- und Ansiedlungsmanagement – entsteht im Rahmen einer agilen Projektentwicklung aus den Anforderungen und Ideen der 14 Modellstädte und der Umsetzungspartner und wird Kommunen zukünftig auf Basis von unterschiedlichsten Datenquellen bei der Ansiedlung neuer Nutzungskonzepte unterstützen. Ein erster Prototyp wurde bereits in den Modellstädten ausgerollt, der in der ersten Stufe die Erhebung und Visualisierung von Leerstands- und Bestandsflächen ermöglicht. Durch die Softwarespezialisten der immovativ GmbH wird dieser Prototyp nun mit Unterstützung der Symbiolab GmbH, verantwortlich für das Anforderungsmanagement im Projekt, sukzessive weiterentwickelt und um unterschiedliche Datenquellen angereichert. Basierend auf den Daten wird ein Matching-Algorithmus zukünftig passende Nutzungskonzepte zu leerstehenden Immobilien identifizieren und die Städte damit in eine aktive Rolle im Ansiedlungsmanagement versetzen. Die Plattform sieht dabei die Einbindung aller Akteure am örtlichen Immobilienmarkt vor.

Online-Seminarreihe ab Februar 2022

Beginnend ab Februar 2022 wird das Projekt und die damit verbundene kommunale Zukunftsaufgabe des Leerstands- und Ansiedlungsmanagements auch Bestandteil von zwei Online-Seminaren, die mehrfach wiederholt werden. Gemeinsam mit Dr. Eva Stüber, die seitens des IFH KÖLN die Gesamtprojektleitung der Stadtlabore für Deutschland verantwortet, wird Bo Nintzel Einblicke geben, mit welchen Lösungsansätzen Leerstand und Ansiedlung effizient gemanagt werden können. Die Termine werden in Kürze auf den Webseiten der Stadtlabore für Deutschland (www.stadtlabore-deutschland.de) und der immovativ GmbH (www.immovativ.de) bekannt gegeben.

Über das Projekt

Im Rahmen des Projekts „Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung“ erarbeitet das IFH KÖLN gemeinsam mit 14 Modellstädten unterschiedlicher Größe aus ganz Deutschland ein digitales Tool für proaktives Ansiedlungsmanagement in Innenstädten und schafft die Basis für ein dialogorientiertes, standardisiertes Miteinander im Prozess der Vitalisierung von Stadtzentren. Neben der digitalen Plattform stehen das Lernen der einzelnen Innenstadtakteur:innen voneinander und das Generieren der richtigen Daten für die Zukunftsplanung im Vordergrund. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und hat eine Laufzeit bis Dezember 2022. Zu den beteiligten Kommunen zählen: Bremen, Erfurt, Hanau, Karlsruhe, Köln, Langenfeld, Leipzig, Lübeck, Lüneburg, Mönchengladbach, Nürnberg, Rostock, Saarbrücken und Würzburg.